Nach einer anoymen Bombendrohung sind am Dienstag das Finanzamt und das Amtsgericht im münsterländischen Coesfeld vorübergehend geräumt worden. Mehr als 200 Menschen mussten am Morgen das von beiden Behörden genutzte Gebäude für mehrere Stunden verlassen, wie die Polizei mitteilte. Nachdem eine Durchsuchung des Hauses durch drei Sprengstoffspürhunde der Polizei ergebnislos verlief, konnten die Mitarbeiter am späten Vormittag an ihre Arbeitsstellen zurückkehren. In nahezu zeitgleichen Anrufen war am Morgen bei einer ortsansässigen Zeitung und der Telefonzentrale des Finanzamts mit einer Bombenexplosion am Mittag gedroht worden.