Der skandalumwitterte französische Geschäftsmann Bernard Tapie bekommt einem Pressebericht zufolge 210 Millionen Euro vom Finanzamt. Allein 45 Millionen Euro müsse der Staat dem Ehepaar Tapie wegen Rufschädigung zahlen, den es im Zusammenhang mit dem Verkauf des deutschen Sportartikelherstellers Adidas in den 90er Jahren erlitten hatte, berichtete am Mittwoch die Wochenzeitung "Le Canard Enchaîné". Weitere 165 Millionen Euro bekomme Tapies Firma als Entschädigung. Eine Staatsbank hatte den Unternehmer beim Verkauf seiner Adidas-Anteile geprellt.