Die als Alternative zu herkömmlichen Banken auftretende Noa Bank verstößt mit dem Annahmestopp von Kundengeldern nach Einschätzung von Finanzexperten gegen ihre eigenen Geschäftsbedingungen. Der Annahmestopp bei bestehenden Tagesgeldkonten sei "rechtlich fragwürdig und auch ungewöhnlich", erklärte Anlageexperte Marcus Preu vom Finanzportal Biallo am Dienstag. Die Noa Bank mache sich dadurch "gegenüber ihren Kunden unter Umständen schadenersatzpflichtig". Auch Finanzexperte Holger Handstein von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ-NRW) kritisierte den Schritt. Die Noa Bank akzeptiere in den Geschäftsbedingungen Tagesgeld-Einzahlungen in jeder Höhe, was das Institut bislang "an keiner Stelle relativiert" habe.