26. April 2012, 17:38 Uhr

Flughäfen wollen Flüssigkeitsverbot an Bord beibehalten

Die deutschen Flughäfen fordern, das Verbot der Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck vorerst beizubehalten.

Die deutschen Flughäfen fordern, das Verbot der Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck vorerst beizubehalten. Bei der für April 2013 geplanten Aussetzung drohen chaotische Verhältnisse an den Kontrollstellen, erklärte der Flughafenverband ADV. Der Verband forderte deshalb, den bisherigen EU-Zeitplan auszusetzen. Der Verband monierte unter anderem, dass die erforderlichen Geräte zur Flüssigkeitsdetektion noch nicht praxistauglich sind.

Derzeit dürfen in der EU nur Flüssigkeiten bis zu 100 Milliliter mitgeführt werden, die in transparenten Beuteln verpackt sind. Diese Regel war 2006 aus Angst vor Attentaten mit Flüssig-Sprengstoffen eingeführt worden. Sie wurde inzwischen bis April 2013 verlängert.

AFP
 
 
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