Einst brachte es einen Diktator von Ort zu Ort, nun soll es eine Touristenattraktion werden: Das Flugzeug des früheren bulgarischen Staatschefs Todor Schiwkow ist im Schwarzen Meer versenkt worden, wo es als künstliches Riff für Taucher dienen soll. Die Maschine vom Typ TU-154 liege nun in einer Tiefe von 22 Metern vor der Küste des Badeortes Sankt Konstantin nördlich von Warna, sagte Bogdan Bogdanow, der den Einsatz geleitet hatte, am Mittwoch im staatlichen bulgarischen Rundfunk. In einem Umkreis von 500 Metern dürften nur noch leichte Boote fahren, damit die Taucher an dem künstlichen Riff ungestört seien.