Die Vereinten Nationen haben den Verdacht geäußert, dass der afghanische Geheimdienst NDS bei Ermittlungen zu mutmaßlichen Vergiftungsfällen an Schulen Verdächtige gefoltert haben könnten. Die UN-Mission in Afghanistan (UNAMA) sei beunruhigt, dass Geständnissen durch Folter erzwungen worden sein könnten, sagte der Chef der UNAMA-Menschenrechtsabteilung, James Rodehaver, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Der UNO sei bislang kein rechtsmedizinischer Nachweis von Gift an den betroffenen Schulen bekannt.