10. Juli 2012, 19:03 Uhr

UNO: Folterverdacht gegen afghanischen Geheimdienst

Die Vereinten Nationen haben den Verdacht geäußert, dass der afghanische Geheimdienst NDS bei Ermittlungen zu mutmaßlichen Vergiftungsfällen an Schulen Verdächtige gefoltert haben könnten. Die UN-Mission in Afghanistan (UNAMA) sei beunruhigt, dass Geständnissen durch Folter erzwungen worden sein könnten, sagte der Chef der UNAMA-Menschenrechtsabteilung, James Rodehaver, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Der UNO sei bislang kein rechtsmedizinischer Nachweis von Gift an den betroffenen Schulen bekannt.

AFP
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