Meeresreptilien aus dem Erdmittelalter, die Plesiosaurier, haben ihren Nachwuchs offenbar lebend zur Welt gebracht und nicht ausgebrütet. Einen ersten Beweis dafür liefert eine Studie, die am Donnerstag im US-Wissenschaftsmagazin "Science" veröffentlicht wurde. US-Forscher entdeckten demnach in einem 78 Millionen Jahre alten Fossil eines Polycotylus Latippinus ein Embryo-Skelett. Der versteinerte Embryo weist Rippen, zahlreiche Wirbel und auch Flossenknochen auf. Das fünf Meter lange Fossil war bereits 1987 in Kansas gefunden worden. Bisher war jedoch unklar, dass es sich dabei um ein trächtiges Meerestier handelt.