Kanadische Zellforscher haben offenbar eine Methode gefunden, menschliches Blut aus Hautzellen herzustellen. Dies könne vor allem Krebspatienten vor langen Wartezeiten auf Tranfusionsblut bewahren, berichtete der Leiter der Studie, Mick Bhatia von der Medizinischen Hochschule Hamilton in der kanadischen Provinz Ontario, am Sonntag in der Fachzeitschrift "Nature". Die entstehenden Blutzellen behalten demnach die genetischen Merkmale der Patienten. "Wir denken, dass wir in Zukunft auf sehr viel wirksamere Weise Blut herstellen können", schrieb Bhatia in der Zeitschrift.