Fortschritte im Kampf gegen Buschbrände in Kalifornien

5. Mai 2013, 09:08 Uhr

Im Kampf gegen die seit Donnerstag wütenden Buschbrände im Süden Kaliforniens haben die beteiligten Feuerwehrkräfte große Fortschritte erzielt.

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Im Kampf gegen die seit Donnerstag wütenden Buschbrände im Süden Kaliforniens haben die beteiligten Feuerwehrkräfte große Fortschritte erzielt. Inzwischen hätten sie mehr als die Hälfte der Feuerstellen unter Kontrolle gebracht, teilten die Behörden mit. Am Nachmittag war es noch knapp ein Drittel gewesen, nachdem sich die Flammen am Freitagabend schon auf eine Fläche von 11.300 Hektar ausgebreitet hatten.

Insgesamt kämpften den Angaben zufolge rund 1900 Feuerwehrleute gegen die Brände westlich von Los Angeles. Zwar sind rund 4000 Häuser von den Flammen bedroht, beschädigt wurden bislang aber nur 15, völlig zerstört keines. Eine Rettungskraft und ein Anwohner wurden nach Angaben der Feuerwehr bei einem Verkehrsunfall verletzt.

Das Feuer war am Donnerstag nahe Malibu rund 65 Kilometer westlich von Los Angeles ausgebrochen. Angetrieben von hohen Temperaturen und starkem Wind hatte es bereits in den Tagen zuvor wiederholt Buschbrände in Kalifornien gegeben. Wegen des Feuers mussten ein Universitätscampus und ein 13 Kilometer langer Abschnitt der Küstenautobahn nordwestlich von Los Angeles geschlossen werden.

In Kalifornien gibt es häufig im Herbst oder Winter Buschbrände. Große Trockenheit verbunden mit starken Winden führten dazu, dass in diesem Jahr bereits ungewöhnlich früh Feuer ausbrachen.

AFP