Frankfurt am Main bleibt die gefährlichste Großstadt

12. Mai 2013, 19:33 Uhr

Frankfurt am Main bleibt die gefährlichste Großstadt Deutschlands, während es in München am sichersten ist.

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Frankfurt am Main bleibt die gefährlichste Großstadt Deutschlands, während es in München am sichersten ist. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für 2012 hervor, aus der die "Welt" zitiert. In Frankfurt zählte die Polizei demnach im vergangenen Jahr 16.310 Straftaten pro 100.000 Einwohner. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Düsseldorf mit 14.966 registrierten Straftaten pro 100.000 Einwohner und Köln mit 14.590 Taten. In Ostdeutschland ist Leipzig die unsicherste Stadt.

Die sicherste Stadt Deutschlands bleibt wie schon in den Vorjahren München. Dort registrierte die Polizei nur 7153 Verbrechen pro 100.000 Einwohner. Es folgen Augsburg (8156 Taten) und Wiesbaden (8288 Taten). Die Langzeitanalyse zeigt demnach, dass die Schere bei der Sicherheit in den vergangenen Jahren auseinander ging. Während die Häufigkeit der Straftaten in der Main-Metropole Frankfurt seit drei Jahren steigt, ist sie in München seit vier Jahren deutlich gesunken.

Generell ist laut Statistik das Risiko, einem Dieb, Einbrecher oder Mörder zum Opfer zu fallen, regional höchst unterschiedlich. So gibt es ein starkes Nord-Süd-Gefälle, wie aus der Rangliste der Bundesländer hervorgeht.

Nach den Stadtstaaten Berlin (14.144 erfasste Straftaten pro 100.000 Einwohner), Bremen (13.128) und Hamburg (12.551) ist Nordrhein-Westfalen demnach der Flächenstaat mit der höchsten Kriminalitätsrate. Dort entfallen auf 100.000 Einwohner 8510 Verbrechen, während es in Bayern lediglich 4977 Taten sind. Baden-Württemberg registrierte 5317 Verbrechen und Thüringen 6307 Taten pro 100.000 Einwohner ab. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) wird die Zahlen offiziell am Mittwoch in Berlin vorstellen.

AFP