Nach seiner Verurteilung zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe wegen der Veruntreuung öffentlicher Gelder will Frankreichs Ex-Präsident Jacques Chirac nicht in Berufung gehen. Er besitze nicht mehr die "nötigen Kräfte, um vor neuen Richtern einen Kampf um die Wahrheit zu führen", teilte der Altpräsident am Donnerstagabend mit. Er weise das Urteil aber "kategorisch" zurück. Er habe sich nichts zu Schulden kommen lassen.