Das französische Institut für Atomsicherheit (IRSN) hat nach einer Sicherheitsüberprüfung der Kernkraftwerke schnelle Nachbesserungen in einigen Anlagen gefordert. So gebe es beispielsweise nicht genug Wasserreserven für Notfälle in Dampf-Generatoren, heißt es in einem am Donnerstag vorgelegten Bericht. Auch einige Röhrensysteme würden bei Erdbeben auseinanderbrechen, warnte das IRSN, das Angaben der Betreiber nach dem Atomunglück im japanischen Fukushima ausgewertet hatte. "Das sind kleine Fehler, die schwere Auswirkungen haben können", sagte IRSN-Leiter Jacques Repussard. Insgesamt seien die französischen Anlagen aber sicher.



