Aus Protest gegen die Blockade durch die griechischen Behörden hat ein französisches Schiff der Hilfsflotte für den Gazastreifen symbolisch die Segel gesetzt. Trotz eines Verbots, auszulaufen, simulierte die "Louise Michel" am Montag im Hafen von Piräus ihren Start in Richtung des Palästinensergebiets. "Und weg sind wir", riefen die Passagiere und schwenkten Fahnen, während die Segel entrollt wurden, die Motoren aufheulten und das Schiffshorn laut hupte. Kapitän Alain Connan legte jedoch nicht ab. Er wolle keine Gefängnisstrafe riskieren, sagte er.



