"Freunde Syriens" beschließen Militärhilfe für Rebellen

22. Juni 2013, 17:03 Uhr

Die Gruppe der "Freunde Syriens" hat bei ihrem Treffen in Katar eine Militärhilfe für die Rebellen in Syrien beschlossen.

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Die Gruppe der "Freunde Syriens" hat bei ihrem Treffen in Katar eine Militärhilfe für die Rebellen in Syrien beschlossen. Den Rebellen solle "dringend alles notwendige Material und Ausrüstung geliefert werden", beschloss die Gruppe, der auch Deutschland angehört, in Doha. Damit solle es den Rebellen ermöglicht werden, den "brutalen Angriffen des Regimes" von Präsident Baschar al-Assad "und seinen Verbündeten" die Stirn zu bieten und das syrische Volk zu schützen. Dabei solle jedes Land selbst entscheiden, welche Ausrüstung es beisteuere.

Katars Regierungschef Scheich Hamad Ben Dschassem al-Thani hatte zuvor erklärt, bei der Außenministerkonferenz in Doha seien "geheime Beschlüsse" zur Unterstützung der Assad-Gegner getroffen worden. Bis auf zwei Länder seien sich alle "Freunde Syriens" darüber einig gewesen, wie den Rebellen "durch den Militärrat" der Freien Syrischen Armee Hilfe geleistet werden könne, sagte der katarische Ministerpräsident.

Welche Länder anderer Meinung waren, sagte al-Thani nicht. Während die USA, Großbritannien und Frankreich darauf dringen, den Aufständischen Waffen zu liefern, verhält sich die Bundesregierung skeptisch bis ablehnend.

AFP