Die Hoffnung ruht auf drei Telefongesprächen: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat am Samstag mit Benjamin Netanjahu, Mahmud Abbas und George Mitchell telefoniert. Seine eindringliche Bitte: Israelis und Palästinenser müssten wieder direkt über den Frieden im Nahen Osten verhandeln.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Israelis und Palästinenser zur Fortführung der direkten Friedensgespräche gedrängt. Ban führte dazu Telefongespräche mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu, Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und dem US-Nahostgesandten George Mitchell, wie ein Sprecher am Samstag am UN-Sitz in New York mitteilte. Der UN-Generalsekretär habe dabei erneut seine Hoffnung ausgedrückt, dass Israel den Siedlungsbau in den Palästinensergebieten wieder auf Eis lege.
Die Palästinenserführung hatte sich am Samstag für einen Stopp der Friedensgespräche ausgesprochen, solange der israelische Siedlungsbau fortgesetzt wird. Netanjahu rief die Palästinenser daraufhin zur Fortführung der Verhandlungen auf, um binnen eines Jahres einen "historischen Friedensvertrag" zu erreichen. Die Palästinenser hätten in der Vergangenheit auch am Verhandlungstisch mit der israelischen Regierung gesessen, obwohl im Westjordanland jüdische Siedlungen entstanden seien, hieß es in einer am Samstag veröffentlichten Erklärung Netanjahus.