Zwei Tage vor der Verleihung des diesjährigen Friedensnobelpreises haben fünf frühere Preisträger an das Schicksal des inhaftierten chinesischen Dissidenten Liu Xiaobo erinnert. "Die internationale Gemeinschaft scheint vergessen zu haben, dass Liu Xiaobo ein Jahr nach der Preiszeremonie in China weiter im Gefängnis ist", erklärte die Gruppe um den südafrikanischen Bischof Desmond Tutu am Donnerstag. Zur Unterstützung des Friedensnobelpreisträgers von 2010, der in China eine elfjährige Haftstrafe verbüßt, bildeten die Preisträger und mehrere Menschenrechtsgruppen ein Komitee und forderten die Freilassung Liu Xiaobos.