Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sieht keinen Bedarf für schärfere Gesetze gegen rechtsradikale Gewalttäter. Die bestehenden Gesetze müssten von der Justiz auf den Einzelfall angewendet werden, sagte Friedrich der Zeitschrift "Superillu" laut einem Vorabbericht von Sonntag. "Ich könnte mir vorstellen, dass die Richter künftig noch stärker darauf achten werden, ob hinter einem Einzeltäter womöglich rechtsextremistische Strukturen stecken."