Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) verzichtet auf die Einsetzung einer ursprünglich geplanten eigenen Kommission zur Aufklärung der Neonazi-Mordserie. Das von dem Minister im November 2011 angekündigte Gremium sei durch den Bundestags-Untersuchungsausschuss und der am Mittwoch beschlossenen Bund-Länder-Kommission hinfällig geworden, sagte Friedrichs Sprecher Jens Teschke am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin.