Der frühere argentinische General Eduardo Cabanillas ist wegen Mordes in fünf Fällen während der Militärdiktatur der 1970er Jahre zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Ein Gericht in der Hauptstadt Buenos Aires befand ihn zudem der Freiheitsberaubung und Folter in jeweils 29 Fällen für schuldig, hieß es in einem am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Urteil. Cabanillas hatte die Verbrechen der Anklage zufolge als Chef eines Geheimgefängnisses in Buenos Aires begangen. Das Gericht verurteilte auch drei ehemalige Agenten des argentinischen Militärgeheimdiensts zu Haftstrafen zwischen 20 und 25 Jahren.