Der frühere Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND), Ernst Uhrlau, ist einem Bericht des Hamburger Nachrichtenmagazins "Spiegel" zufolge in die freie Wirtschaft gewechselt. Seit Anfang Februar arbeitet Uhrlau, der auch Geheimdienstkoordinator der Bundesregierung war, im Risikomanagement der Deutschen Bank, wie das Blatt am Sonntag vorab berichtete. Er solle das Geldinstitut in Fragen globaler Sicherheit beraten, hieß es. Der neue Job sei mit Kanzleramtsminister Ronald Pofalla abgesprochen und von diesem gebilligt worden.