Knapp eine Woche nach seiner Flucht ins Exil in die USA hat der chinesische Dissident Yu Jie vor Journalisten in Washington über physische und psychische Misshandlung geklagt. "Sie haben alle meine Kleider heruntergerissen und mich auf den Boden geworfen und mich geschlagen - mehr als einhundert mal", sagte Yu. Falls die westlichen Staaten die Menschenrechtsverletzungen in China übersähen, so schadeten sie sich selbst, warnte der 38-Jährige. Seine Religion als Protestant habe er in China nicht ausüben können.