Angesichts der Finanzkrise im Euro-Raum sind die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) bereit, den Internationalen Währungsfonds mit zusätzlichen Mitteln auszustatten. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verwies am Freitag zum Abschluss des G-20-Gipfels im französischen Cannes unter anderem auf kurzfristige Liquiditätshilfen. EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy sagte, die Ausstattung mit zusätzlichem Geld solle "wenn nötig schnell" erfolgen. Die G-20-Finanzminister sollten die "konkreten Möglichkeiten" bis zu ihrem nächsten Treffen ausarbeiten.