Die führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) haben sich weitgehend auf Kriterien für Staaten verständigt, die sich stärker um den Abbau wirtschaftlicher Ungleichgewichte bemühen sollen. Nach Angaben aus Verhandlungskreisen in Washington einigten sich die Delegationen in der Nacht zum Freitag auf eine Kompromissformel, auf deren Grundlage eine Liste von Ländern erstellt werden soll, die etwa wegen hoher Staatsverschuldung oder unausgewogener Handelsbilanzen ein mögliches Risiko für die Weltwirtschaft darstellen.