Gabriel warnt Regierung vor gesellschaftlichen Großkonflikt über Akw
SPD-Chef Sigmar Gabriel hat der schwarz-gelben Koalition vorgeworfen, mit ihrer Einigung auf eine Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken die Gesellschaft zu spalten.
SPD-Chef Sigmar Gabriel hat der schwarz-gelben Koalition vorgeworfen, mit ihrer Einigung auf eine Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken die Gesellschaft zu spalten. Das Vorhaben der Bundesregierung löse "einen neuen gesellschaftlichen Großkonflikt aus", bei dem die Opposition "nicht verlieren kann", sagte Gabriel der "Leipziger Volkszeitung" (Montagsausgabe). Die am Sonntagabend beschlossene Laufzeitverlängerung um durchschnittlich zwölf Jahre sei "doch erst der Anfang". Den von den Grünen prophezeiten "heißen Herbst" bezeichnete der SPD-Chef allerdings als "überlebte Formel".