Das palästinensische Volkswiderstandskomitee (PRC) im Gazastreifen will nach eigenen Angaben die Waffenruhe mit Israel einhalten.
Das palästinensische Volkswiderstandskomitee (PRC) im Gazastreifen will nach eigenen Angaben die Waffenruhe mit Israel einhalten. "Zum Wohle des palästinensischen Volkes werden wir vorübergehend den Raketenbeschuss stoppen", erklärte die militante Gruppe am Montag auf ihrer Webseite. Gespräche über einen "dauerhaften Waffenstillstand" mit Israel seien jedoch unmöglich, solange Israel palästinensische Gebiete besetze. Die Gruppe soll hinter der Anschlagsserie im Süden Israels in der vergangenen Woche stecken, bei der acht Israelis getötet wurden. Seit der jüngsten Eskalation der Gewalt am vergangenen Donnerstag feuerten radikale Palästinenser erneut mehr als hundert Geschosse auf Israel ab, dabei kam ein Mensch ums Leben. Am Sonntag trafen die wichtigsten Palästinensergruppen im Gazastreifen nach Angaben der radikalislamischen Hamas eine Vereinbarung, die Waffen vorerst ruhen zu lassen. Dennoch wurden in der Nacht zum Montag laut Polizei erneut sieben Raketen auf den Süden Israels abgefeuert. Nach der Verkündung der Waffenruhe ließ die israelische Regierung Pläne für eine Bodenoffensive im Gazastreifen fallen, wie der Armeerundfunk berichtete. Die israelische Luftwaffe hatte nach der Anschlagsserie am vergangenen Donnerstag nächtliche Luftangriffe auf den Gazastreifen geflogen. Dabei kamen palästinensischen Angaben zufolge mindestens 15 Menschen ums Leben.