Zwei Bewerber bei der russischen Präsidentenwahl haben die Omnipräsenz des Favoriten Wladimir Putin im Fernsehen beklagt. Die Wahl am 4. März sei nicht demokratisch, weil mindestens drei TV-Stationen dem derzeitigen Ministerpräsidenten Putin zu Diensten seien, beklagten der Kommunist Gennadi Sjuganow und der Rechtspopulist Wladimir Schirinowski am Dienstag vor Journalisten in Moskau. Die Fernsehsender Perwij, Rossija und NTW berichteten ausführlich über alle Äußerungen Putins, während die Gegenkandidaten ignoriert würden.