Der Chemiekonzern Monsanto muss wegen des unerlaubten Verkaufs gentechnisch veränderten Baumwoll-Saatguts eine hohe Geldstrafe zahlen. Die US-Umweltbehörde EPA verhängte eine Strafe von 2,5 Millionen Dollar (rund zwei Millionen Euro) gegen die Firma, weil sie trotz eines örtlichen Verbots zwei Baumwoll-Sorten an Produzenten im US-Bundesstaat Texas verkauft habe, erklärte die EPA-Vertreterin Cynthia Giles am Donnerstag. In den Samen vom Typ Monsanto Bollgard und Bollgard II sind die Pestizide zum Schutz gegen Insekten bereits enthalten. In zehn Bezirken in Texas sind die Pflanzen verboten, damit Schädlinge keine Resistenzen gegen die Pflanzenschutzmittel bilden können.