Die im Rahmen des zweiten Konjunkturpakets vorgenommenen Lockerungen bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen haben sich nach Ansicht des Bundesrechnungshofs nicht bewährt. Die Vergabeerleichterungen hätten nicht dazu geführt, Baumaßnahmen des Bundes zu beschleunigen, erklärte Rechnungshof-Präsident Dieter Engels am Donnerstag in Bonn. Stattdessen habe der Bund "deutliche Nachteile beim Wettbewerb sowie Mehrausgaben in Kauf" nehmen müssen. Zudem seien die Risiken für Korruption und Manipulation gestiegen.