Ein Bündnis gemeinnütziger Organisationen hat sich kritisch zu Regierungsplänen für einen "freiwilligen Zivildienst" geäußert. Wichtiger wäre der Ausbau bestehender freiwilliger Jugenddienste und deren Weiterentwicklung mit staatlicher Hilfe, erklärte das Bündnis für Gemeinnützigkeit am Montag in Berlin. Die Schaffung eines neuen freiwilligen Zivildiensts könne zu Doppelstrukturen führen, durch die Potenziale für das freiwillige Engagement junger Leute eher "verschenkt" als gefördert würden.