Angesichts der Sparzwänge im Bundeshaushalt hat Generalinspekteur Volker Wieker Zweifel geäußert, ob die geplante Truppenstärke der Bundeswehr von 185.000 Soldaten finanziert werden kann. Im ARD-"Morgenmagazin" verwies Wieker am Dienstag auf die Vorgabe, in den kommenden Jahren im Wehretat mehr als acht Milliarden Euro einzusparen. Auf die Frage, welche Truppenstärke unter diesen Voraussetzungen noch finanziert werden könne, sagte der Generalinspekteur: "Das kann ich noch nicht sagen. Das muss Ergebnis der Verhandlungen sein." Ohne das notwendige Geld werde die Zahl 185.000 aber nicht erreicht werden.