Einer von drei wegen Spionage festgenommenen georgischen Fotografen hat nach Angaben aus Tiflis zugegeben, geheime Daten an einen mutmaßlichen russischen Agenten weitergegeben zu haben. Er habe Informationen über politische Spitzengespräche an den mutmaßlichen Kopf des Spionagerings, einen Fotografen der europäischen Bildagentur EPA, weitergeleitet, sagte der Verdächtige in einer am Montag von der georgischen Staatsanwaltschaft veröffentlichten Zeugenaussage per Video. Dieser habe ihn nicht nur beauftragt, Fotos weiterzugeben, sondern auch die Mitschriften von Gesprächen. Durch seine Tätigkeit als Fotograf für das georgische Außenministerium habe er Zugang zu den Computern gehabt.