Anlässlich des Weltnichtrauchertages haben Gesundheitsexperten einen einheitlichen Nichtraucherschutz in Deutschland angemahnt. Die derzeit 16 unterschiedliche Gesetze in den 16 Bundesländern seien "verwirrend und ineffektiv", erklärte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, Gerd Nettekoven, am Dienstag in Berlin. Der Sprecher des Aktionsbündnisses Nichtrauchen, Uwe Prümel-Philippsen, forderte die Politik auf, bestehende Ausnahmen zu streichen und "Schlupflöcher und Hintertürchen zu schließen". Rauchen sei der größte vermeidbare Gesundheitsrisikofaktor und koste jedes Jahr mehr als 110.000 Menschen das Leben.