Die Gewerkschaften haben Bund und Ländern vorgeworfen, hinter ihren eigenen Zielen in der Bildungspolitik zurückzubleiben. Sie setzten ihre Versprechen nur schleppend um, erklärte die stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Ingrid Sehrbrock, am Mittwoch in Berlin. Anlass ist eine Studie des Essener Bildungsforschers Klaus Klemm im Auftrag des DGB, wonach Deutschland in vielen Punkten noch weit von dem im Jahr 2008 bei einem Bildungsgipfel in Dresden vereinbarten Zielen entfernt ist. Dies gilt demnach etwa für den Kinderkrippen-Ausbau oder die anvisierte Steigerung der Bildungsausgaben.