Gladbach besiegt Hannover verdient mit 1:0

17. März 2013, 20:18 Uhr

Borussia Mönchengladbach hat im Rennen um die Europapokalplätze Fahrt aufgenommen und Hannover 96 vorerst abgeschüttelt.

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Borussia Mönchengladbach hat im Rennen um die Europapokalplätze Fahrt aufgenommen und Hannover 96 vorerst abgeschüttelt. Dank Luuk de Jong gewann die Mannschaft von Trainer Lucien Favre verdient mit 1:0 (1:0), eroberte den siebten Platz und liegt nur noch einen Punkt hinter Rang vier, der in die Champions-League-Qualifikation führt. Zuvor hatte der VfB Stuttgart das "Schreckgespenst Abstiegskampf" mit einem Überraschungs-Sieg in Höhe von 2:1 bei Eintracht Frankfurt vertrieben.

De Jong erzielte in der 36. Minute sein fünftes Saisontor für die Borussia, die nach den Patzern der Konkurrenz zum Gewinner des Spieltags wurde. Der Treffer des Niederländers bedeutete zudem das 100. Liga-Tor unter Favre, dessen Mannschaft seit sieben Heimspielen ungeschlagen ist. Die Gäste aus Hannover bleiben dagegen das schwächste Auswärtsteam der Liga: Von den letzten sieben Dienstreisen nahm 96 nur einen einzigen Punkt als Ausbeute mit. Zudem sah Sergio da Silva Pinto in der 86. Minute wegen einer höhnischen Geste gegenüber Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) die Gelb-Rote Karte.

Vedad Ibisevic per Foulelfmeter (49.) und Georg Niedermeier (71.) trafen für den VfB, der am Donnerstag im Achtelfinale der Europa League bei Lazio Rom gescheitert war. Damit beendeten die Schwaben, die nun seit zwölf Jahren nicht mehr in Frankfurt verloren haben, ihre Negativserie von vier Pflichtspiel-Niederlagen in Folge. Stefan Aigner (17.) traf für die Eintracht, die zuvor 521 Minuten auf ein Tor warten musste und seit mittlerweile sechs Partien nicht gewonnen hat.

Vor 50.600 Zuschauern in der Frankfurter Arena gaben die Gastgeber in der Anfangsphase den Ton an. Die Mannschaft von Veh, der mit dem VfB im Jahr 2007 sensationell die deutsche Meisterschaft geholt hatte, konnte sich allerdings keine klaren Tormöglichkeiten erarbeiten. Das Manko der Frankfurter waren vor allem die ungenauen Zuspiele in die Spitze. Zudem setzten sich die Offensivspieler in den Zweikämpfen kaum durch.

AFP