Mitglieder der Umweltschutzorganisation Greenpeace sind am frühen Montagmorgen in eine Atomanlage hundert Kilometer südöstlich von Paris eingedrungen. Wie die Organisation erklärte, wollte sie mit der Aktion in Nogent-sur-Seine demonstrieren, dass keine Lehren aus dem Atomunfall in Fukushima gezogen worden seien und dass es keine sicheren Atomkraftwerke gebe. Ein entsprechendes Banner wollten einige Aktivisten an einem der Reaktoren anbringen. Die Gendarmerie bestätigte der Nachrichtenagentur AFP, dass acht Aktivisten in die Anlage eingedrungen seien. Ein Teil von ihnen sei bereits dingfest gemacht worden, hieß es.