Vier Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace ist es am Dienstag im Morgengrauen gelungen, auf eine Bohrinsel vor Grönlands zu klettern und damit gegen die Ölförderung in der Arktis zu protestieren. Greenpeace zufolge waren die Aktivisten der Küstenwache entwischt und mithilfe von Schlauchbooten zu einer vor Grönlands Westküste gelegenen Plattform der schottischen Betreiberfirma Cairn Energy gelangt. Als Ausgangsbasis diente ihnen den Angaben zufolge das Greenpeace-Schiff "Esperanza", das seit neun Tagen zwischen zwei Bohrplätzen von Cairn Energy im dänischen Überseegebiet ankert.