CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat die Debatten in seiner Partei über den Mindestlohn relativiert. Es gehe auf dem Bundesparteitag der CDU, der am Sonntag in Leipzig beginnt, weniger um das "Ob" als um das "Wie" für Lohnuntergrenzen, sagte Gröhe am Freitag im ARD-Morgenmagazin. Auf dem Parteitag werde es "muntere Diskussionen", aber auch ein klares Ja zu einer tariflich verabredeten Lohnuntergrenze geben, kündigte Gröhe weiter an. Über Details könne dann später gesprochen werden. Die CDU wolle künftig nicht mehr "weiße Flecken auf der Tariflandkarte, in denen man beliebig niedrige Löhne abschließen kann". Die Höhe der Lohnuntergrenze solle aber nicht der Staat festlegen, sondern die Tarifpartner.