Der Vorstoß Frankreichs und Italiens für eine Revision des europäischen Grenzabkommens von Schengen ist bei den Grünen im Europa-Parlament auf Ablehnung gestoßen. "Eine Änderung von Schengen, wie es dem einen oder anderen Land gerade passt, ist völlig absurd", sagte Fraktionschefin Rebecca Harms der "Frankfurter Rundschau" vom Donnerstag. Die Flüchtlingsproblematik müsse "europäisch" angegangen werden. "Wenn die Italiener das nicht schaffen, müssen ihnen die EU-Partner beispringen."