Die Aussichten auf eine Präsidentschaftskandidatur der früheren First Lady von Guatemala, die sich dafür extra von ihrem Mann scheiden ließ, schwinden. Der Oberste Gerichtshof des Landes lehnte am Samstag einen Einspruch von Sandra Torres gegen seine frühere Entscheidung ab, in der er die Kandidatur für ungültig erklärt hatte. Zwölf der 13 Richter hätten den Antrag von Torres abgelehnt, da sie die Frau von Noch-Präsident Alvaro Colom war, sagte Gerichtspräsident Luis Archila zur Begründung. "Diese Beziehung existiert, egal ob sie geschieden sind oder nicht." Die Scheidung sei als Betrug eingestuft worden.