Nach Vorwürfen über schlechte Arbeitsbedingungen hat die italienische Modemarke Gucci in China mehrere leitende Angestellte ausgetauscht. "Gucci unterstützt und toleriert die Fehler nicht, die dem Unternehmen vorgeworfen werden", erklärte der Modekonzern am Dienstagabend. Fünf ehemalige Angestellte einer Filiale im südchinesischen Shenzhen hatten in einem offenen Brief schwere Vorwürfe erhoben. Sie mussten nach eigenen Angaben unter anderem unbezahlte Überstunden machen und alle aus dem Laden gestohlenen Artikel aus eigener Tasche ersetzen. Zudem hätten sie um Erlaubnis fragen müssen, um Wasser zu trinken oder auf die Toilette zu gehen. Mehrere Angestellte hätten sogar Fehlgeburten erlitten.