Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat am zweiten Tag seines Besuchs in Nordafghanistan deutsche Kampftruppen in der Unruheprovinz Baghlan besucht. Es war der erste Besuch eines hochrangigen deutschen Politikers in afghanischem Kampfgebiet, wie ein mitreisender Sprecher am Sonntag sagte. Guttenberg flog demnach mit einem Hubschrauber zu einer vorgeschobenen Operationsbasis 70 Kilometer vom Bundeswehrfeldlager Kundus entfernt. Dort sprach er mit den Soldaten der Schnellen Eingreiftruppe (Quick Reaction Force; QRF) und ließ sich vom Kommandeur über die Lage vor Ort informieren.