Gefangenen in den Haftanstalten der chinesischen Millionenmetropole Chongqing winkt ein Strafnachlass, wenn sie sich an "roten" Kulturaktivitäten beteiligen. Häftlinge, die beispielsweise kommunistisches Liedgut üben oder kommunistische Poesie lesen, könnten mit verkürzten Strafen oder Bewährung "ermutigt" werden, erklärte ein ranghohes Mitglied der Stadtverwaltung laut staatlichen Medienberichten vom Freitag. Die "rote" Kultur habe erzieherische Qualitäten und könne den Gefangenen helfen, zu gesetzestreuen Bürgern zu werden, die "nützlich für die Gesellschaft" seien.