Wegen Erpressung ist ein Südkoreaner zu einem Jahr Haft verurteilt worden, der sein Handy in der Mikrowelle erhitzt und den Hersteller danach zur Zahlung von Schadensersatz genötigt hatte. Der Verurteilte habe den "Widerwillen des Unternehmens ausgenutzt, die Beschwerden von Verbrauchern zu ignorieren", urteilte das Gericht am Freitag laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap. Der 28 Jahre alte Mann hatte vom Handy-Hersteller Samsung umgerechnet etwa 3350 Euro erhalten, weil er behauptete, das Handy sei beim Aufladen explodiert.