Die angeblichen Millionen-Konten des verstorbenen österreichischen Rechtspopulisten Jörg Haider in Liechtenstein könnten Tagebuch-Eintragungen eines früheren Weggefährten Haiders zufolge mit Geld aus Libyen und dem Irak gefüllt worden sein. Wie die Wochenzeitschrift "Falter" berichtete, fanden die Ermittler in privaten Aufzeichnungen des ehemaligen FPÖ-Politikers Walter Meischberger Hinweise darauf, dass der libysche Machthaber Muammar El Gaddafi Haiders damalige Partei mit rund 45 Millionen Euro begünstigte. Auch der gestürzte irakische Machthaber Saddam Hussein soll demnach mehrere Millionen Euro an die FPÖ gezahlt haben.