Vor dem Beginn der UN-Klimakonferenz am Montag in Durban hat der frühere Bundesumweltminister Klaus Töpfer die Dringlichkeit des Handelns hervorgehoben. "Der Handlungsdruck ist immens, da das Fenster für die Erreichung des Zwei-Grad-Ziels immer kleiner wird", erklärte der frühere CDU-Politiker und heutige Vizepräsident der Deutschen Welthungerhilfe am Freitag in Bonn. Er verwies auch darauf, dass die wegen der Erderwärmung erwarteten Klimaextreme "zunehmend Armut und Hunger verschärfen". Besonders gefährdete Länder müssten daher besser vor den Folgen der weltweiten Erwärmung geschützt werden.