Im Ringen um eine Regierung für den Libanon sind die Fronten verhärtet. Das Lager des amtierenden Ministerpräsidenten Saad Hariri lehnte am Montag eine Regierungsbeteiligung unter einem Kandidaten der Hisbollah kategorisch ab. Hariri erklärte erneut seine Kandidatur. In einer Erklärung seines Büros hieß es: "Die Wahl ist klar: Es gibt einen Kandidaten, der Saad Hariri heißt, und einen anderen vom 8. März", dem von Syrien und dem Iran unterstützten Oppositionsbündnis unter Führung der Schiitenmiliz Hisbollah. Das Gerede von einem "Konsenskandidaten" sei "Sand in die Augen".