Die Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes um zehn Euro im kommenden Jahr wird den Staat laut einem Pressebericht 570 Millionen Euro zusätzlich kosten. Davon entfielen auf den Bund 540 Millionen Euro, während die Kommunen 30 Millionen tragen müssten, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Montagsausgabe) unter Berufung auf den entsprechenden Verordnungsentwurf des Bundesarbeitsministeriums. Demnach ergeben sich im Zuge der Erhöhung der Hartz-IV-Sätze für die Grundsicherung im Alter Mehrausgaben von 110 Millionen Euro. Ende 2009 hätten 764.000 Rentner diese staatliche Hilfe erhalten.