Bei der Explosion einer dreigeschossigen Doppelhaushälfte in Brühl sind am Samstagabend drei Menschen gestorben. Am Montagmorgen ist die Ursache des Unglücks noch immer unklar.
Nach der Explosion eines Wohnhauses in Brühl bei Köln suchen die Ermittler weiter nach der Ursache des Unglücks mit drei Toten. Mutmaßungen über ausströmendes Gas als Explosionsgrund seien derzeit "pure Spekulation", sagte ein Polizeisprecher am Montagmorgen. Die Dauer der Untersuchungen am Explosionsort in der rheinischen Kleinstadt sei derzeit nicht abzusehen. Die drei Todesopfer sollen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Köln noch am Montag obduziert werden.
Die Doppelhaushälfte war am frühen Samstagabend eingestürzt. Nach stundenlanger Suche hatten die Helfer am Sonntag drei Menschen tot aus den Trümmern geborgen. Bei den Opfern soll es sich um einen 45-jährigen Mann, seine 47 Jahre alte Lebensgefährtin und die zehnjährige Tochter handeln. Ein zwölfjähriger Sohn war kurz nach dem Einsturz leicht verletzt aus den Trümmern gerettet worden. Sein 15 Jahre alter Bruder hielt sich zum Unglückszeitpunkt nicht in dem Wohnhaus auf.