Etwa ein Fünftel aller eingesetzten Herzschrittmacher sind einer US-Studie zufolge für die behandelten Patienten eher schädlich als hilfreich. Wer ein solches Gerät eingesetzt bekomme, obwohl er es aus medizinischer Sicht nicht brauche, sei einem stark erhöhten Todesrisiko ausgesetzt, berichtete eine Forschungsgruppe von Medizinern aus der Stadt Durham im US-Bundesstaat North Carolina am Dienstag (Ortszeit) in der Fachzeitschrift "JAMA". Die Ärzte hatten für die Studie mehr als 100.000 Patienten mit Herzschrittmachern untersucht.