Nach dem Bundesnachrichtendienst und dem Bundeskriminalamt leuchtet nun auch das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) NS-Bezüge von früheren Mitarbeitern aus. In den nächsten drei Jahren werden die beiden Bochumer Historiker Constantin Goschler und Michael Wala die Organisationsgeschichte des BfV seit seiner Gründung 1950 bis 1975 erforschen, wie der Inlandsnachrichtendienst am Dienstag in Köln mitteilte. Die Forscher wollen unter anderem untersuchen, wieviele Mitarbeiter mit NS-Vergangenheit beim BfV in dessen Frühzeit arbeiteten, welche Funktionen sie innehatten und welche Auswirkungen ihre Tätigkeit für den Verfassungsschutz hatte.